Raw Strawberry Lemon & Blueberry Coconut Cheesecake

28. August 2016 2

Raw Blueberry Coconut Cheesecake

Ihr erinnert euch an meinen ersten raw Cheesecake? Den gab’s Anfang Juli im Wunderland. Mit Himbeeren und Banane. Danach war ich erst mal so fasziniert von den Dingern, dass ich nichts anderes mehr machen wollte. Da man den Rohkost-Käsekuchen jedoch einfrieren muss, ihn nicht so super transportieren kann und man sich beim Fotografieren auch noch beeilen sollte, damit’s nicht irgendwann zu matschig wird, ging das relativ schnell wieder vorbei. Was eigentlich schade ist, da die Teile echt mega lecker sind. Trotzdem ist nach meinem ersten auch noch ein zweiter raw Cheesecake entstanden. Und da eigentlich sogar gleich zwei auf einmal. Ich habe nämlich aus einer Masse zwei Varianten gezaubert: Erdbeer-Zitrone und Heidelbeer-Kokos.

Raw Strawberry Lemon Cheesecake

Fabriziert habe ich die Teilchen tatsächlich schon Anfang Juni. Dass ich sie euch erst jetzt kredenze, liegt daran, dass ich eigentlich noch eine zweite Shootingrunde einlegen wollte, da die erste mich nicht so wirklich zufriedenstellen wollte. Es hat nichts richtig geklappt, es war ein ziemlich warmer Tag und die Dinger wurden mir zu schnell zu matschig. Mit der zweiten Runde wurde es dann aus Zeitgründen nichts. Also gibt’s die Bilder aus der ersten Runde. Und die finde ich mittlerweile auch gar nicht mehr so übel.

Raw Strawberry Lemon and Blueberry Coconut Cheesecake

Falls ihr jetzt denkt „Ende August?! ERDBEEREN????“. Ruhig Blut! Ja, die Saison ist vorbei. Aber ich habe Tiefkühl-Beerchen verwendet. Zack, kannste den Kuchen das ganze Jahr über backen zusammenmixen. Und das Beste: nicht nur durch die Beeren steckt der Rohkost-Käsekuchen voller gesunder Zutaten. Der kann noch einiges mehr. Und für alle, die das genauso interessiert wie mich, habe ich das heute mal etwas aufgedröselt:

Mandeln: bestehen aus wertvollen Proteinen und gesunden (einfach-ungesättigten) Fettsäuren. Sie enthalten viele wichtige Vitaminen und wirken sehr sättigend. Sie sorgen dafür, dass der Körper nicht das ganze Fett einer Mahlzeit verwertet. Außerdem stärken sie Knochen, Zähne, Nägel und Haare. Mandlen enthalten außerdem jede Menge Antioxidantien. Diese schützen unseren Körper vor freien Radikalen und damit der Zerstörung einzelner Zellen. Somit wirken sie auch Stress-mildernd.

Cashewkerne: sie bestehen aus gesunden, ungesättigten Fettsäuren, wobei sie hiervon im Vergleich zu anderen Nüssen eher zu den fettarmen Vertretern gehört. Zudem punkten sie mit einem hohen Eiweißgehalt, Vitamin B sowie Magnesium, Kalium und Eisen. Somit beugen sie Herz- und Kreislaufkrankheiten vor, stärken das Immun- und Nervensystem und steigern die Gehirnleistung. Außerdem bringen sie gute Stimmung: sie beinhalten viel Tryptophan, welches eine Vorstufe von Serotonin ist. Serotonin beseitigt Stress, macht gute Laune und kann auch den Appetit bremsen. Im Gehirn wird Tryptophan zudem auch zu Melatonin umgewandelt, welches als Beruhigungsmittel dient und daher sowohl beim Einschlafen helfen, als auch Schlaflosigkeit und Nervosität entgegenwirken kann. Und nebenbei: Cashewkerne sind eigentlich gar keine Nüsse, sondern gehören zu den Steinfrüchten.

Kokosöl: die wissenschaftlichen Forschung hat herausgefunden, dass Kokosöl zu den gesündesten Fetten überhaupt gehört. Und das obwohl es überwiegend aus gesättigten Fettsäuren besteht, welche ja eigentlich ungesund sind. Nicht aber die mittelkettigen Fettsäuren. Und genau die sind überwiegend im Kokosöl enthalten. Diese sind leicht verdaulich und benötigen nicht die Hilfe der Gallensäure. Sie sind wasserlöslich und gelangen direkt über die Blutbahn in die Leber. Da werden sie bevorzugt zur Energiegewinnung genutzt und weniger in Fettdepots eingelagert. Hinzu kommt noch, dass mittelkettige Fettsäuren pro Gramm eine Kalorie weniger haben als andere Fettsäuren.

Chia Samen: eines der aktuell beliebtesten Superfoods. Und das zurecht! Sie enthalten viele wichtige Nährstoffe hoch konzentriert, sodass schon eine kleine Menge davon reicht, um den täglichen Bedarf zu decken. Beispielsweise sind viele wichtige Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren enthalten, die den Blutdruck und das Cholesterin senken. Aber auch Eisen, Kalzium und Kalium. Sie enthalten außerdem ähnlich wie Cashewkerne Tryptophan, was den Gemütszustand verbessert.

Datteln: auch wieder ein Superfood mit vielen tollen Nährstoffen: Vitamin B und C, Eisen, Magnesium und Kalzium. Dazu noch eine gute Portion Kalium, was vor allem unser Herz-Kreislaufsystem und unser Blutdruck mag. Die getrocknete Dattel enthält außerdem viele Ballaststoffe. Das kurbelt die Verdauung an und hilft den Cholesterinspiegel niedrig zu halten. Außerdem sollen sie Knochen und Zähne stärken und die Nerven beruhigen. Aber aufgepasst: es sind auch einige Kohlenhydrate und Kalorien mit dabei. Zu viel sollte man davon also nicht essen.

Erdbeeren: Erdbeeren enthalten wenige Kalorien, dafür viel Vitamin C (z.B. mehr als Zitronen und Orangen). Außerdem weisen sie einen hohen Gehalt an Folsäure und Eisen auf, weshalb sie schon lange als Mittel gegen Blutarmut eingesetzt werden. Der hohe Anteil an Kalzium schützt außerdem die Knochen vor Osteoporose, Kalium und Magnesium schützen das Herz und Salicylsäure kann Gicht und Rheuma-Beschwerden lindern.

Heidelbeeren: das Beauty-Obst! Insbesondere durch Vitamin C und E. Sie zählen zu den Antioxidantien und helfen freie Radikale abzufangen und zu neutralisieren. Sie können einen vorzeitigen Alterungsprozess der Haut ausbremsen. Außerdem wirken sie krebsvorbeugend und stärken das Immunsystem. Enthaltene Gerbstoffe wirken verdauungsfördernd. und entzündungshemmend. Nebenbei: wilde Heidelbeeren sind hier die bessere Wahl. Sie weisen einen höheren Gehalt der wichtigen Nährstoffen auf als Zuchtheidelbeeren.

Raw Strawberry Lemon Cheesecake

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Raw Strawberry Lemon & Blueberry Coconut Cheesecake
Vorbereitungszeit
45 Min.
Arbeitszeit
45 Min.
 
Zwei Varianten eines rohköstlichen Käsekuchens: Erdbeer-Zitrone und Heidelbeer-Kokos. Der Boden besteht aus Mandeln, Kokosraspeln und Datteln. Die Käsekuchenmasse basiert auf Cashew-Kernen.
Gericht: Kuchen
Portionen: 20 x 28cm Form
Zutaten
Boden
  • 300 g Mandeln
  • 100 g Kokosraspeln
  • 100 g Datteln
  • Optional: Kakaopulver (ungesüßt)
  • Etwas Mandelmilch oder Wasser
Cashew-Creme
  • 450 g Cashewkerne , über Nacht eingeweicht
  • 80 ml Agavendicksaft
  • 150 g Kokosöl
  • Mark von einer Vanilleschote
  • Saft von 1 Zitrone
Erdbeer-Zitrone
  • Schale von 1 Zitrone
  • Zitronenaroma
  • 5 g Chia-Samen
  • 100 g Erdbeeren TK , püriert
  • Optional: Cranberry-Pulver
Heidelbeer-Kokos
  • 50 g Kokosraspeln
  • 25 g Heidelbeeren TK , püriert
  • 25 g Heidelbeeren , TK
Zum Verzieren
  • Chia-Samen
  • Zitronenschale
  • Kokosraspeln
  • Rohköstlicher Schokoguss
Anleitungen
  1. Für den Boden alle Zutaten in einen Food Processor geben und zu einer zusammenhängenden Masse zerkleinern. Verbindet sich die Masse nicht, eventuell etwas Wasser oder Mandelmilch hinzugeben. Masse ich eine etwa 20 x 28cm große Form geben und gut andrücken. In die Gefriertruhe stellen.
  2. Für die Cashew-Füllung die eingeweichten Cashews mit den restlichen Zutaten in den Food Processor geben und mixen.
  3. Die Masse halbieren. In die eine Hälfte Kokosflocken geben. Von der Masse nochmal etwa 1/3 abnehmen und pürierte Heidelbeeren untermischen. Nun die Form mit dem Mandelboden aus der Gefriertruhe nehmen und auf die Hälfte davon 25g Heidelbeeren verteilen. Mit der hellen Masse bedecken. Darauf die dunkle Masse mit den pürierten Heidelbeeren geben. Zurück in die Gefriertruhe stellen.
  4. Unter die zweite Hälfte der Cashew-Masse Zitronenschale und etwas ZItronenaroma mischen. Hier ebenfalls 1/3 der Masse abnehmen und Chia-Samen und Erdbeerpüree unterrühren. Auf die zweite Hälfte des Bodens erst die Erdbeer-Masse geben und dann mit der hellen Masse bedecken. Für mindestens 2 Stunden in der Gefriertruhe fest werden lassen.
  5. Den raw Cheesecake etwa 20 Minuten vor dem Servieren aus der Gefriertruhe nehmen. Kurz vorher in Stücke schneiden. Nach belieben mit Chia-Samen und Zitronenschale bzw Kokosraspeln und rohköstlichem Schokoguss (aus Kokosöl, Kakaopulver und Agavendicksaft) verzieren. Der Cheesecake kann natürlich auch bereits in Stücke geschnitten und verziert eingefroren werden.
Rezept-Anmerkungen

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Maras Original :)

Raw Blueberry Coconut Cheesecake

English recipe

Raw Strawberry Lemon & Blueberry Coconut Cheesecake

»» one base, two cheesecakes | only with raw ingredients | easy prep but with waiting time ««

Prep time: 45 min – waiting: at least 2 hours •• simple

INGREDIENTS (for a 22 x 28cm from)

Base

  • 300g almonds
  • 100g desiccated coconut
  • 100g dates
  • Optional: cacao powder (unsweetened)
  • Some almond milk or water

Cashew filling

  • 450g cashews, soaked over night
  • 80ml agave syrup
  • 150g coconut oil
  • Pulp of one vanilla pod
  • Juice of one lemon

Strawberry lemon

  • Grated peel of one lemeon
  • Lemon flavour
  • 5g chia seeds
  • 100g strawberries, frozen and pureed
  • Optional: cranberry powder (for a deeper red look)

Blueberry coconut

  • 50g desiccated coconut
  • 25g blueberries, frozen and pureed
  • 25g blueberries, frozen

To decorate

  • Chia seeds
  • Grated lemon peel
  • Desiccated coconut
  • Raw chocolate coating

PREPARATION

  1. Write a comment if you would like to have the recipe in English! :)

Habt noch eine tip top Woche, ihr Lieben! 

Mara

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2 Kommentare zu “Raw Strawberry Lemon & Blueberry Coconut Cheesecake

  1. […] Raw Strawberry Lemon & Blueberry Coconut Cheesecake […]

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