Ab nach Österreich: Apfelstrudel

02. Februar 2014 2

Und weiter geht’s mit den Äpfelchen. Wie schon erwähnt, lagern dank der guten Apfelernte letzten Herbst noch einige Äpfelchen bei uns, die jetzt so langsam mal verbraucht werden sollten. Andernfalls werden sie noch schlecht. Und da ja gerade sowieso Skisaison ist und bald die olympischen Winterspiele in Sotschi starten, passt so ein Apfelstrudel doch wunderbar.

Apfelstrudel

Das Rezept stammt tatsächlich auch von einer waschechten Österreicherin. Meine Familie fährt schon seit Jahren im Januar immer wieder in den selben Ort zum Skifahren, ins schöne Montafon. Dort wohnen wir jedes Jahr im selben Haus. Wir lieben es dort. Nicht zuletzt wegen den tollen und absolut liebenswerten Hausbesitzern. Mindestens ein Mal in der Woche sitzen wir dann zusammen, es wird angestoßen und dazu gibt es den fantastisch guten Apfelstrudel von der Hausherrin. Die Gute war so lieb uns das Rezept zu geben.

Apfelstrudel

Leider wird der Strudel bei uns nie so hoch. In Österreich nutzen sie spezielle Äpfel aus eigener Ernte, die man so pur gar nicht essen kann, sich aber für den Strudel perfekt eignen, da sie nicht so viel Flüssigkeiten enthalten. In den gängigen Apfelsorten, die es hier in Deutschland zu kaufen gibt, ist leider mehr Flüssigkeit enthalten, wodurch der Apfelstrudel beim Backen ziemlich zusammenfällt. Mit den Äpfeln aus unserer eigenen Ernte wird es etwas besser, von „hoch“ kann man aber immer noch nicht sprechen. Dafür wird er durch die Flüssigkeit saftiger. Aber eigentlich ist es auch egal wie hoch oder flach der Apfelstrudel nun ist, er schmeckt einfach herrlich. Ein Träumchen aus Äpfeln. ♥

Apfelstrudel

• • • Herbst-/Winterkuchen | schön saftig | etwas aufwendiger • • •

Zubereitungszeit: ~ 1 h • Backzeit: ~ 1h | mittel

Zutaten (für einen Strudel)

Für den Teig

  • 100g Butter
  • 250g Mehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 60g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • Eventuell: 1 – 2 EL Milch (falls zu trocken)

Für die Füllung

  • 1 kg Äpfel (etwas weniger meist)
  • 60g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 50g Rosinen
  • Abgeriebene Schale von einer Zitrone
  • Außerdem: Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 175° C Heißluft vorheizen.
  2. Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig kneten. Habt ihr das Gefühl der Teig ist zu trocken gebt noch etwas Milch hinzu. Wir nutzen im Normalfall keine. In Folie wickeln und kalt stellen solange ihr die Füllung zubereitet.
  3. Für die Apfelfüllung die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in feine Scheiben hobeln. Mit 60g Zucker, Zimt und den Rosinen mischen.
  4. Teig auf Backpapier ca 25 x 30cm ausrollen. Apfelmasse in die Mitte geben und etwas verteilen. Die Zitronenschalte darüber streuen. Mit Hilfe des Backpapiers den Teig einschlagen und mit Eidotter bestreichen.
  5. Im heißen Ofen für circa eine Stunde backen. Wichtig: prüft ab und zu, ob die Äpfel Saft abgeben. Falls ja, gießt die Brühe ab! Sonst weicht der Boden zu sehr auf.
  6. Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und vom Blech nehmen. Vor dem Servieren mit einer dicken Schicht Puderzucker bestreuen.
  • Tipp 1: Zum Apfelstrudel passt super etwas Sahne, Vanillesoße oder Vanilleeis
  • Tipp 2: Ihr könnt den Apfelstrudel auch schon 2 Tage vorher backen. Einfach mit einem Geschirrhandtuch abdecken und kühl stellen.

Apfelstrudel

Quelle: nach einem Rezept von Isolde

Habt noch eine wunderhübschen entspanntes Wochenende, meine Lieben

Mara

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2 Kommentare zu “Ab nach Österreich: Apfelstrudel

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